Alles nur geklaut

Hallo verehrteste …

leserinnen und leser. tom deluxx hatte leider einen autounfall und konnte nicht an die nasty trash kommen. was eigentlich sehr traurig ist hat uns aber zu einer grossen ehre geführt: wir durften spontan einspringen für die playtime des mainacts. die börse war zwar nicht so überfüllt, wie letzten monat, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass das geld ausgegangen ist durch all diese partys und weihnachtseinkäufe. wie dem auch sei, die party war super, samurai als host sehr gut gekleidet (siehe foto) und auch gut gehosted, crowd auch gut in extase.

wir haben die chance genutzt und auch gleich ein kleines promo video gedreht von unserem track «Nilsa – Aphale (Ertu & Pushkin Remix)», welches ihr hier ansehen könnt (wenn sich jetzt irgendjemand in einer unvorteilhaften situation darauf wiederfindet, darf sich gerne melden und ich zensiere dann die passagen):

dieser track kommt übrigens bald als offizielles release heraus, das werde ich aber dann nochmals ankündigen. nilsa ist sonst eher richtung reggaepop, aber sicher auch mal ein reinhören wert: http://www.nilsamusic.ch/ oder auf itunes: http://itunes.apple.com/ch/album/aphale/id374467362

weiter im rückblick dann noch der gig im encore: ich habe ja letztmal schon über den club und das publikum berichtet, deshalb lassen wir das nun weg. jedenfalls haben die dort nur den besten vodka (siehe bild) und wiedermal hat der kleine club gekocht. hat richtig spass gemacht, danke an alle, die da waren. doch dann gab es noch diese eine diskussion, zu welcher ich gerne nun hier stellung beziehen möchte:

mir wurde nachgesagt, dass ich diese party im encore als billigen abklatsch der nasty trash bezeichnet habe, einfach in einem schickeren club. die party hat paralellen zur nasty trash, das ist unbestritten. wir haben damals mit der nasty trash vor mehr als 2 jahren (für nostalgiker, hier: http://www.pushkingnoize.ch/index.php/nasty-trash-promotion-mix-by-pushkingnoize) einen sound in zürich mitetabliert, welcher mittlerweile bekanntermassen ja die grossen clubs füllt. und ich möchte das nicht nur für uns in anspruch nehmen. da waren auch andere partys und djs, welche diesen sound in kleinen clubs feierten: disco d und banga mit der killerparty, katakombot mit ihrem fidget/bassline house (ich mag mich an die nächte im kleinen raum im q erinnern …), welche auch regelmässig an der nasty trash spielen, die sabotage partys und djs, malik, dann kamen the starshiptroopers, playgroundkids und und und … gemeinsam haben alle diesen sound in der stadt etabliert und dahin gebracht, wo er jetzt ist: an den massentauglichen partys, wie nasty trash auch geworden ist. das ist der lauf der dinge. etwas gutes spricht sich herum und viele leute werden darauf aufmerksam. bombadope hat sogar eine «letzte» nasty trash gemacht vor einem jahr und wollte damals wirklich aufhören (das war kein promoscherz), weil die party am höchsten punkt angelangt ist, nämlich mit internationalem lineup in einem der grössten clubs der stadt, welcher auch einen internationalen namen hat: die alte börse. und es wurde viel diskutiert von wegen sell out, kommerz etc. doch wie schon gesagt, das ist der lauf der dinge. nun könnte man einfach aufhören mit dem sound, den man erfolgreich in der stadt etabliert hat und sich wieder neuerem, hipperen zuwenden (zürich ist ja musikalisch ca. 1-2 jahre hinter den grossen metropolen), lässt aber damit sofort nachahmer den platz um dann erfolgreiche partys zu veranstalten (mit dem sound, den wir etabliert haben). also machen wir weiter, wir lieben diesen scheiss! wir haben uns den arsch aufgerissen und die partys aus liebe gemacht. auch wenns mittlerweile kommerziell ist. ein guter blogpost zu diesem thema ist vom dj kollegen hands solo, der schon viel länger im game ist: http://dacockpit.blogspot.com/2010/11/das-wort-zum-dienstag-oder-stfu-repost.html. und über hands solo sind wir gleich bei ray douglas, dem home-dj von der kinky party. genau wie hands solo auch, hat er sich einen namen in diesen «schicken» clubs, wie indochine, amber, jade, … gemacht. ein grosser dj in dieser stadt. und er fragt uns an, ob wir mit ihm an der kinky spielen wollen, diesen sound. diesen nasty trash sound. natürlich wollen wir. wie schön ist es zu sehen, dass die arbeit früchte getragen hat, dass unser sound auch in einem encore funktioniert. zum trotz der meinungen, dass man in diesen edlen clubs auch so schickimicki-dj-antoine-david-guetta-house spielen muss. machen wir nämlich nicht. das ist harter elektro, fidget, wenn man so will, wir mischen da auch kuduro, baltimore und bailefunk rein. kein problem. ray douglas hat sich einen namen als «party tunes» dj gemacht, doch an diesen partys hat er sehr wohl gezeigt, dass er auch nasty sound spielen kann. nur hatten halt clubs wie jade oder indochine angst davor, diese «r’n'b, house, partytunes» schiene zu verlassen und das encore zeigt sich offenbar musikalisch open-minded. und im encore sind innert kürze alle lounges weg, wenn wir mit diesem sound kommen. und daran gibt es nichts auszusetzen. nasty trash sound in einer edlen location: wie geil! ich freue mich dort zu spielen, weil es sich gezeigt hat, dass der sound den wir vor mehr als 2 jahren hier aufgebaut haben einfach funktioniert. damals im kellerloch embargo, heute in der alten börse oder auch im encore.


und wenn ihr jetzt alle schreit: kommerz! sell-out! antworte ich gelassen: LUDMILLA. eine party, an welcher ich die ehre hatte, von anfang an dabei zu sein, in off-locations und underground clubs, ist diesmal im hive. dort spielen wir fernab von kommerz und massentauglichkeit baile funk, kuduro, afro-house, baltimore, dubstep und ich spiele sicher moombahton zur prime time! also kommt vorbei am donnerstag, 23. dezember ins gute, alte hive und feiern wir zusammen den off-stream, musik (hoffentlich) von morgen, warm und tropisch zum trotz dem väterchen frost: http://www.facebook.com/event.php?eid=110006839072952. mit dabei luke redford, der diese einzigartige partyreihe ins leben gerufen hat, jin chillah, welcher die brasilianischen und karibischen rhythmen bringt und meine wenigkeit, welcher mit solchen gigs gegen die reputation als kommerzieller dj ankämpft ;)


zwei tage später an weihnachten (samstag, 25. dezember) ruft die homeparty zur investition des weihnachtsgeld in flüssigkeiten. ich spiele zusammen mit malik und dem newcomer nil nil, zudem gibts noch ein showcase von den mothers of charleston, welche diese woche einen lustigen videoclip realisiert haben:

facebook eventlink hier: http://www.facebook.com/event.php?eid=179194602096057


zu guter letzt noch die letzte ankündigung, denn ich werde wohl dieses jahr nicht mehr zum schreiben kommen. am neujahr feiern wir an der party NEW YEAH! das lineup ist gewaltig und ich bin voller vorfreude! don rimini, the squatters, bryan cox und die ganze lokale rasselbande an nasty trash djs. das wird ein gewaltiges elektronisches feuerwerk, wenn ich schon nur an die sets von the squatters und bryan cox zurück denke, als sie in der alten börse gespielt haben. booooom. und the squatters hat momentan sowieso einen grossen hype, checkt mal die releases. also unbedingt kommen! Facebook event hier: http://www.facebook.com/event.php?eid=127744300620732 und vorverkauf da: http://www.starticket.ch/0ShowInfo.asp?ShowID=39251&ShowDetails=1

so lasset uns dieses jahr austanzen!

ich han es büsi gsuecht und bin mitemenä kater uufgwacht

hoi

ich nehme mir mal vor, einen kurzen rückblick zu machen. ausblick auch. ob ich das nun schaffe oder nicht, weiss ich zu diesem zeitpunkt noch nicht. aber wie ihr diesen zeilen ja entnehmen könnt, lese ich das auch nicht nochmals durch bevor ichs abschicke. ist halt so, wie wenn man mit einer heissen frau im club spricht (oder mit einem tollen typen für die leserinnen): sagt man einen scheiss, dann ists raus. punkt.

lässt sich gerade gut überbrücken. denn, am freitag vor dem omniösen lager- und musterverkauf war ich im thai thai und habe da schlecht über den dj getwittert. war mir dann extrem peinlich, denn ich fand in dem moment den sound ziemlich schrecklich, obwohl der dj ja eigentlich ein freund und so ist. wurde dann aber auch besser (wahrscheinlich weil er nur twitter gelesen hat, wenn er so getan hat, als würde er einen neuen track im serato suchen).

dann lager und musterverkauf. wer nicht da war hat was verpasst. fadeout hat die besten und chilligen classics ausgepackt und ich – etwas überfordert von der einkauf atmosphäre – habe dann einfach moombahton gespielt. und aufgenommen. das kann man jetzt nochmals anhören und herunterladen. so ist das heutzutage.

am abend dann ins encore. musste mir was anhören, als ich am mittag noch gesagt habe, der club sei etwas schick. aber man kanns eigentlich nicht anders sagen, der club ist schick. das kann man jetzt als positives oder negatives attribut sehen, aber uns hat der abend spass gemacht und den leuten die gekommen sind auch. es hat da mehr lounges als tanzfläche, aber die leute sind aufgestanden und haben gefeiert. obwohl das kommunizierte konzept ist, der club spreche ein gemischtes publikum an – was ich auch gut finde – verirren sich da keine studenten hin, die ihren lebensunterhalt mit nebenjobs bestreiten, solange der eintritt für lokale djs 30.- ist und das bier 9.- kostet. wem das aber nichts ausmacht, dem kann ich den club sonst empfehlen.

letztes wochenende hatten wir ja nichts zu tun, deshalb gabs auch kein mail. ich fand es auch überflüssig, den schon im vorverkauf ausverkauften zoo zu promoten. das ist eine grosse leistung und ich hoffe die jungs und mädels vom zoo machen weiter und buchen dann auch acts, die etwas mehr mut brauchen. z.b. rusko. 1.5 stunden würden die leute das schon aushalten. obwohl ich immer noch kritisch gegenüber dem dubstep hype bin. was aber auch nicht heisst, dass wir kein dubstep in unsere sets streuen. wie dem auch sei, grossartiges festival mit grossem potential.

hmm. etwas viel geschleimt bis jetzt. zum zoo kann man auch sagen, dass da nur die knapp-18-generation das komasaufen feiert. und zum encore könnte man dasselbe sagen, nur dass sie dort etwas mehr geld ausgeben. doch wo hat man das nicht. und wieso stört man sich immer darüber?


also vorwärts schauen. zum freitag (12. nov 2010). dann taufen nämlich rappresentas (http://rappresentas.ch/) ihr album ‘immerhin’ offiziell. also gleich fan werden: http://www.facebook.com/rappresentas und die cd kaufen: http://itunes.apple.com/ch/album/immerhin/id399745376 . ansonsten da unten im raucherloch spielen noch the stereo youth und ihr deutscher freund fragg maddin. aber wirklich spannend wirds auf dem oberen floor. da spiele ich dann mit Jin Chillah. der ist frisch von brasilien zurück und bringt gleich den heissen scheiss mit, den das internet noch gar nicht kennt. mein style kennt man ja schon, als leserin oder leser dieser zeilen: tropical house, kuduro, moombahton, dancehall clubbig vermischt. ah, und wir (ertu & pushkin) haben ein neues spielzeug, welches dann eingeweiht wird:
traktor s4 in the studio (ich hätte auch den schönen flyer hier hin posten können, aber ich bekommen immer noch fast keine flyers per email :( )

für gästeliste: twittern @pushkingnoize

und kommentieren und so auch gerne.

Bootybass Remixes Online! Katakombot (Bassline), Sebastien Paché (Minimal), Tillup (Baile Funk)

Am 6. Mai 2008 hatte ich den Elektrorap-Clubbanger “Zeriouz feat. Tasha Colors – Booty Bass” zum allgemeinen Remix freigegeben (Original Post). Gegen ein kurzes Mail konnte jeder begnadete Remixer die original Spuren herunterladen. Mit freuden darf ich euch nun 3 Remixes vorstellen, von sehr talentierten Artists, welche alle 3 sicherlich in nächster Zeit noch von sich reden machen werden!

Remix Nummer 1: Sebastien Paché – Booty Bass Minimal Remix
Sebastien Paché ist ein aufstrebender Minimal/Techno Produzent aus Zürich. Seine Detailverliebtheit macht sich gerade in diesen Musikrichtungen bemerkbar und verleiht seinen Produktion das nötige “gewisse Etwas”. Auch als DJ mag er die Leute verzaubern, überzeugen kann man sich davon am 20. Februar 2009 im Hive. Ich denke, er wird in nächster Zeit noch einige Remixes von meinen Produktionen machen und vielleicht auch mal umgekehrt (ich stelle mir gerade ein Fidget House Remix von einem Minimal Tune vor … hmmm)

Jedenfalls, hier sein Remix:

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Zeriouz, Tasha Colors – Booty Bass (Sebastien Paché Remix) Download

Werde Freund und höre weitere Meisterwerke auf:
www.myspace.com/sbastienpache

Remix Nummer 2: Katakombot – Booty Bass Bassline House Remix
Katakombot ist für die Zürcher Partygängerin und den Zürcher Partygänger kein unbeschriebenes Blatt. Als Cutacombot hatten die 4 Jungs sich schon früh einen Namen als herrvoragendes Dancehall-Soundsystem gemacht, später unter gleichem Namen europaweit die Messlatte für Soca gesetzt und nun erobern sie als Katakombot auch noch die elektronische Clubszene. Als Vorreiter in der Schweiz in Sachen Bassline und Fidget House machen sie sich nun als innovative Produzenten und DJ Crew einen Namen. Einige kennen vielleicht ihr Erstling “Eis, zwei, Disco Bei feat. Boris Hilton“, ein herrvoragender Züridüütscher Breaks-Clubtrack, von den unzähligen Sets, die sie gespielt haben. Auch “Booty Bass” haben sie in ihrem Plattenkoffer schon in verschiedene Clubs im In- und Ausland (!) mitgebracht. So entstand ein hervorragender Bassline House Remix, der definitv den Bass durch die Boxen pumpt! Überzeugt euch von den DJ und Producer Skills dieser Jungs selbst an der nächsten Nasty Trash, am 13.2.2009 im Embargo, Zürich!

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Zeriouz, Tasha Colors – Booty Bass (Katakombot Bassline Remix) Download

Checkt ihr Myspace und unbedingt auch ihr Soundcloud Profil (mit den legendären Tunes zusammen mit meiner Wenigkeit – PushkingNoize):
www.myspace.com/cutacombosound
www.soundcloud.com/katakombot

Remix Nummer 3: Tillup – Booty Bass Baile Funk Remix
Tillup, wohl am besten bekannt als inspirierender DJ auf dem innovativen Musikblog 7Tracks.ch kennt sich in jeglicher Art urbaner Musik bestens aus. Als ich zum ersten mal von Kuduro hörte, hatte er schon lange seine Plattenkisten damit gefüllt und die besten Tracks auf 7Tacks.ch in einen Mix gezaubert. Doch auch als Produzent kann er sich durchaus hören lassen und hat die Brasilianisch-Stämmige Tasha Colors gleich musikalisch zu ihren Wurzeln geschickt und ein exzellenter Baile Funk Remix gemacht. Bigup Tillup.

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Zeriouz, Tasha Colors – Booty Bass (Tillup Baile Funk Remix) Download

Checkt das Myspace von Tillup und auch seine Mixes auf 7Tracks (Inspiration, meine Herren, Inspiration)
www.myspace.com/uppert
www.7tracks.ch/?tag=tillup

Mashups by Jin Chillah
Mash-Ups sind keine Remixes, aber natürlich auch sehr gerne gesehen. So auch die Mash-Ups, die der junge Produzent Jin Chillah angefertigt hat. Aus seinen Fingern stammen viele gute und innovative Mash-Ups. Unbedint checken. Leider habe ich die Files (noch?) nicht als MP3. Hier mal die Links zu den Facebook Videos:

http://www.facebook.com/video/video.php?v=22885151286
http://www.facebook.com/video.php?v=22883101286